Ecuador ist das kleinste Andenland. Es verdankt seinen Namen der Äquatorlinie, die etwa 15 Kilometer nördlich der Hauptstadt Quito verläuft und 1736 von einer französischen Expedition dort vermessen worden war. Aufgrund dieser geographischen Besonderheit befindet sich Ecuador "en la mitad del mundo", in der "Mitte der Welt". 12,1 Millionen Menschen leben auf einer Fläche von 283.560 Quadratkilometern, womit Ecuador etwas größer als Großbritannien ist.
Claudia, Praktikum im Bereich internationeler Handel in Quito:
"Zuerst war ich ein bisschen sekeptisch, ob ich der Internet Agentur trauen könnte. Aber ich muss ehrlich sagen, dass alles, von der Organisation bis zum Praktikum und der Gastfamilien in Ecuador glatt gelaufen ist, ohne jegliche Probleme. Ein großer Dank geht an Mireya Hernandez, die sich wirklich um mich gekümmert hat."
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Der Staat erstreckt sich von der Pazifikküste 600 Kilometer landeinwärts bis zu den Amazonasnebenflüssen Rio Napo und Rio Putumayo. Im Norden wird Ecuador von Kolumbien, im Süden und Osten von Perú im Westen vom Pazifik begrenzt. Die lange umstrittene politische Zugehörigkeit großer Teile des südöstlichen Amazonasregenwaldes an der Grenze zu Perú seit Oktober 1998 durch die Unterzeichnung eines Friedensvertrages zwischen beiden Ländern endgültig geregelt. Die Anden teilen das Land in drei verschiedene Regionen: die Küstenebene (Costa), die Hochgebirgskette der Anden (Sierra) und das Amazonasgebiet (Oriente). Diese Gebiete lassen sich durch Klima, Landschaftsformen, Produktionsart, Landbesitz und Besiedelung unterscheiden. Höchste Erhebung des Landes bildet der 6310 Meter hohe Cimborazo. Zu Ecuador gehören außerdem die Galápagos-Inseln, die dem Festland etwa 1000 Kilometer in westlicher Richtung vorgelagert sind. Berühmt sind sie durch die einzigartige Mannigfaltigkeit seltener Tierarten. So beeindruckend die geographische Vielfalt des Landes einerseits ist, so erschwert sie andererseits die ökonomische und politische Integration der ecuadorianischen Nation. Das Straßennetz zwischen den großen Städten z.B. entstand in seiner heutigen Form erst seit den 1960er Jahren. Administrativ ist das Land in 21 Provinzen aufgeteilt, von denen viele nach Bergen (Pichincha und Chimborazo) oder nach Fl üssen (Guayas, Napo) benannt sind. Die Provinzen unterteilen sich in Bezirke (Cantones), die ihrerseits aus Munizipien (Parroquias urbanes y rurales) bestehen. Die drei größten Städte sind Guayaquil (ca. 2 Millionen Einwohner), das ökonomische Zentrum des Landes, die Hauptstadt Quito (ca. 1 Mio. Einw.) als politischer Mittelpunkt und Cuenca (knapp 500.000 Einw.), das häufig als kulturelles Herz bezeichnet wird. Quelle: http://www.inwent.org/v-ez/lis/ecuador/seite1.htm